Es hat schon was auf sich, dass gerade ich diesen Abschnitt beschreiben soll. Jeder von uns hat auf dieser Tour seinen ganz persönlichen SCHWARZEN Tag gehabt. Und der Weg nach Thame war meiner ( Adrian ). Wir dachten der Ruhetag in Namche und unser extra Kurztrip auf dem umgebenden Hügel hätten uns ausreichend für diese als “leicht” eingestufte Strecke vorbereitet. Nun zumindest ich sollte eines besseren belehrt werden.
Nichts desto trotz haben sich die Umgebung und die Aussichten davon nicht beeindrucken lassen und hörten einfach nicht auf uns im wasten Sinne des Wortes, den Atem zu rauben. Der erste Teil war rel. flach mit gelegentlichen Auf- und Abstiege. Hat sich aber gut 2 1/2 Stunden hingezogen.

... und weil das alles so (gut) voran ging haben wir uns auch noch eine Pause gegönnt. Da gabs dann eine heisse Zitrone für Christian und je eine heisse Orange für Tata und mich. Der Photograf ist hier übrigens unser Porter-Guide Ram. Ihn hatten wir in Kathmandu über eine Agentur angeheuert. Ram war dafür zuständig Tata’s Rucksack zu tragen und uns den Weg zu weisen. Seine Dienste  gingen dann aber weit über das erwartete hinaus (Zimmer organisieren, Bedienung beim Essen, Verhandlungshilfe beim Shoppen, und sonst alle Probl. lösen die sich so ergaben). Letzten Endes war es so als ob mann ein Diener mit sich hatte, was uns allen in der Form nicht wirklich behagte. Es war eine Gratwanderung zw. geschäftlicher und Persönlicher Beziehung. Wir konnten jedoch durchwegs auf die persönliche Ebene bleiben was auch dazu geführt hat das wir uns gut angefreundet haben. Im allgemeinen jedoch sollen solche Freundschaften ein recht verbreitetes Phänomen sein, was letzen Endes für die Nepalesen als Menschen spricht.

Im folgenden Bild wäre der Hügel da zur Tata’s Rechten mit dem “leicht” ansteigendem Pfad und das Stückchen Fluss unten im Tal zu beachten. Was hier so niedlich aussieht läutete den letzte Abschnitt des Wandertages ein. Es sollte weitere 2 Stunden dauern bevor wir Thame auf der anderen Seite des Hügels erreicht hatten.

Hier ( im unteren Bild ) hatten wir den ersten Teil des Hügels bereits hinter uns gebracht. Und ich finde mein Bruder sieht hier einfach cool aus. Er hatte zum Teil die schwerste Bürde zu tragen gehabt. Gilt er doch als sportlichster unter uns, hat er sich stets hinter mir her gezwungen. Psychisch sicherlich nicht einfach zu ertragen wenn man seinen eigenen Rhythmus nicht gehen kann.
Zur Beruhigung meines Gewissens sagt er jedoch an einer Stelle in seinem Tagebuch ( dass er übrigens vorbildlich geführt hat. ), dass er letztendlich wohl eh nicht viel schneller vorangekommen wäre, denn sein Rhythmus hätte ihn einfach nur schneller an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit gebracht. Wenn man Ihn jedoch kennt, weis man wie gerne er seine Grenzen erlebt. Nun so hat er zumindest seine psychischen Grenzen erleben dürfen ;o)

... die space-ige Version des linken Bildes.
Hinter Ihm sieht mann noch die Brücke über den Fluss der uns bis hierher begleitet hat.

 

 

 

 

 

 

 

Das folgende Bild ist von der besagten Brücke gemacht worden. Ich glaube die eindrucksvollste Passage für diese Tour.

 

 

Namche -> Thame

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