Mal wieder eine „leichte“ Tour. Das leichte daran war dass es keinen stundenlangen steilen Aufstieg gab an diesen Tag. Der letzte Teil muß sich aber trotzdem nicht verstecken.

Der Anfang war wieder mal erfreulich, es ging nach unten. Dann leichte Steigungen, immer wieder von flachen Strecken unterbrochen. Angenehmer kann man nicht wandern.

Eine kleine Steigung mit Blick auf dem Ama Dablam.

Da ich persönlich nicht so erpicht bin irgendwo anzukommen, sondern mir eher die Zeit zu nehmen, das aufzunehmen was mich gerade umgibt, hab ich diese Rastpunkte sehr genossen.
Einfach nur sitzen, den Berg da gegenüber fixieren und das Abenteuer beginnt.

 

Die letzten zwei der insgesamt fünf Stunden die wir an diesem Tag gelaufen sind haben zumindest mir, wieder mal, mein tägliches Niveau an Fertigsein beschert.

 

Zwei Stunden vor Periche haben wir die Vegetationsgrenze überschritten. Das Landschaftsbild ändert sich drastisch und vom satten Grün das uns bis hierher begleitet hat bleiben nur noch kümmerliche Reste die von Braun und Grau verschluckt werden. Die einzigen Pflanzen die sich ab 4000m Höhe noch behaupten können sind verkrüppelte Zwergkiefer die am Boden wachsen und Zwergrhododendrons.

 

Kleiner Farbtupfer

Diese Grenze hat nicht nur für die Vegetation gegolten sondern auch für meinen gemütlichen Teil dieses Tages. Nach einen etwas steileren Aufstieg haben wir ein sehr windiges Plateau überquert, um danach drei oder vier mittelmäßig steile Hügel zu überwinden. Tata schien damit keine große Probleme zu haben, lief er uns doch mindestens eine Viertelstunde voraus. Adi musste auf mich warten da ich etwas hinterherhinkte.

Unten im Flußtal noch Bäume, auf den Hang nur Erde und Stein. Im Hintergrund kann man Tengboche auf dem Hügel sehen.

Periche ist eine sehr wichtige Station auf diesem Trek da sich hier eine Krankenstation befindet wo Höhenkrankheit behandelt werden kann und Hubschrauber für den Abtransport nach unten gerufen werden können. Aufgrund seiner Wichtigkeit hatte ich mir die Ortschaft als ein größeres Zentrum vorgestellt ...

...die Ansammlung von 10 Hotels hat mich eines besseren belehrt.

Der Nebel lässt mal wieder den Nachmittag verschwinden..

 

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