Der grosse Abstieg von Namche.

Auf dem Weg nach Phakding, der sich gaaaaanz schön hingezogen hat.
Also eins kann man sagen: Der Rückweg ist nicht so anstrengend aber irgendwie zermürbend, denn es scheint entgegen der Erwartungen, als ob es kein Ende findet. Aus irgendeinem Grund erwartet man ab der Hälfte des Weges nach jeder Biegung das Ziel zu sichten. Ich habe für diese fehlerhafte Erwartungshaltung bis heute keine Erklärung.

Weil es mir auf dieser Tour sehr gut ging, bin ich immer vorgespurtet, um dann - auf die anderen wartend - die Natur etwas genauer und in Ruhe betrachten zu können. Wie das Bild zeigt, gab es viel Schönes zu sehen.

Viele Brücken dieser Art mussten wir überqueren, so dass wir mittlerweile keine Angst mehr dabei hatten. Ich persönlich genoss es, durch die Ritzen nach unten zu schauen. Es war als ob man fliegen würde. Zumindest wenn man seiner Phantasie freien Lauf lies.

Nach Phakding, wo wir eine 2h Mittagspause eingelegt hatten, ging es weiter nach Luckla. Es hiess 2h bis 2:30h lockeren Marsches. Gegen Ende (hier kurz vor Luckla) waren wir nur noch fertig mit der Welt. Keine Witze mehr, kein Vorspurten nur noch einen Schritt vor den Anderen und die Hoffnung nach der nächsten Biegung Luckla zu sichten.

Am nächsten Morgen in Luckla mussten wir noch bis Mittag auf unseren Flug nach Kathmandu warten aber ansonsten war wieder Friede, Freude, Eierkuchen.
Und damit endete unsere Trecking-Tour nach 16 anstrengenden aber unvergesslichen Tagen.

 

 

Lukla

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