Hier sind wir schon wieder auf dem Weg nach unten und erhaschen einen letzten Blick auf die eisige Zunge.

Und hier noch ein Photo vom Nuptshe, der den Mt. Everest (hinten links) nun fast vollständig verdeckt.

Wenn man von Kalapatar aus in Richtung AmaDablam schaute, erschien dieser Ort wie ein haufen Kieselerde. Aber so mitten drin fühlt sich das dann doch etwas anders an. Oder?

Erst spät gegen Abend erreichten wir Lobuche wieder und waren auch absolut am Ende. Wir hatten glücklicherweise Rahm vorgeschickt, der noch ein Zimmer für uns organisieren konnte.

Dieser Tag war lang gewesen aber umso eindrucksvoller. Wir hatten es geschafft. Und erst jetzt, wo es vorbei war, konnte sich langsam das breit machen, was man unter “Gipfeleuphorie” versteht.
 

Lange hat mich die Frage beschäftigt, wieso ich da oben nichts spüren konnte. Doch wie der Zufall es will, hatte ich das Glück, gleich in den ersten Wochen in Deutschland ein Interview mit Reinhold Messner in 3SAT zu sehen. Und da sagt er tatsächlich, dass es eine Gipfeleuphorie in diesem Sinne nicht gibt. Die Euphorie steigt in einem erst hoch, wenn man wieder unten in Sicherheit und alles vorbei ist.
Auch wenn er von ganz anders dimensionierten Gipfeln sprach, konnte ich das sehr gut auf unser Erlebnis ummünzen und war beruhigt zu wissen, dass diese Reihenfolge der Gefühle normal zu sein scheint ;o)

 

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